Mit mehr als 450 Millionen Kunden hat Shopify 2020 über 120 Milliarden Bruttowarenvolumen (Umsatz) abgewickelt. Shopify ist nicht mehr wegzudenken und wächst weiter. Am 29.Juni.2021 kündigte Shopify Online Store 2.0 an. Das große Update bringt eine ganze Reihe neuer Funktionen mit sich, die es Händlern einfacher machen sollen, Ihren Shop zu betreiben und Produkte zu verkaufen.

 

Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick darüber,was Sie über Online Store 2.0 wissen müssen.

Quelle: https://www.shopify.com/partners/blog/introducing-sections-for-shopify-themes

 

Online Store 2.0 - Überblick

 

Auf den ersten Blick scheint das Backend relativ ähnlich zusein, aber spätestens wenn man im Theme-Editor landet, werden die Unterschiede sehr deutlich. Das Update macht es wesentlich einfacher die Storefronts zubauen und viele Aspekte, die früher im Code erledigt werden mussten, können direkt im Backend erledigt werden. Interessant ist auch, dass das neue Standard-Theme namens Dawn 35% schneller sein soll als das alte Standard-Theme.

 

Mit Online Store 2.0 hatte Shopify nicht nur Entwickler oderkleinere bis mittlere Händler im Auge. Die Plattform soll auch für große Konzerneattraktiver gemacht werden. So erhielt Netflix einen frühen Zugang zum neuenUpdate. Das Streaming Unternehmen erstellte damit seinen ersten Online Shop.

 

Welche Vorteile bringt Online Store 2.0?

Mit dem Update kommt eine ganze Reihe an Vorteilen. Die wichtigsten sind:

  • Höhere Flexibilität und bessere Skalierbarkeit
  • Gängige Verwaltungsfunktionen sind einfacher
  • Verbesserte Performance
  • Einfacheres Einpflegen von Inhalten
  • Bedienung und Erstellen der Storefronts isteinfacher
  • Einfachere Entwicklung
  • Native Metafield-Funktion
  • App-Modularität

 

Die neue Online Store 2.0 Theme Architektur

 

In der Vergangenheit war die Anzahl der verfügbaren Sections und Optionen im Shop limitiert und der Programmieraufwand war teilweise groß. Sectionsgab es von Haus aus nur auf der Homepage. Die Wahl des Themes hat hier enormeUnterschiede gemacht. Jeder Händler oder Entwickler, der schon länger mit Shopify arbeitet, weiß wovon wir sprechen.

 

Früher hatten die Shops verschiedene Vorlagen, die verschiedenen Produkten zugeordnet waren. Mit der Version 2.0 haben Sie alsHändler nun die Möglichkeit, jeder neuen Seite Abschnitte hinzuzufügen. Zuvorkonnten Sie nur der Startseite Abschnitte hinzufügen.

 

Es ist möglich, die Vorlagen für jede Seite mit einerJSON-Vorlagendatei zu aktivieren, die die Einstellungen für die Seite festlegt.Auf diese Weise können Sie alle Abschnitte einer Seite, Sammlungsseiten,benutzerdefinierte Seiten, Blog-Posts und vieles mehr auflisten.

In den JSON-Vorlagendateien können Sie die Abschnitte definieren, die angezeigt werden sollen.

 

„Sections everywhere“ – Was bedeutet das für Händler?

 

In einem Satz gesagt: Schnelleres Skalieren durch einfaches Erstellen von individuellen Inhalten und Wegfall von Programmierarbeit. Mit Online Store2.0 bietet Shopify die Vorteile, die es damals nur auf der Home-Seite gab, auchauf den anderen Seiten der Plattform. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass gar keine Programmierarbeit mehr notwendig ist. Aber sie wurde zumindest stark reduziert.

 

Quelle: https://www.shopify.com/partners/blog/introducing-sections-for-shopify-themes

Metafelder bei Online Store 2.0

 

Eine Änderung, die unserer Meinung nach längst überfällig war: Die neue Metafields-Funktion. Dafür sind nun keine Schnittstellen, Codierung oder Apps notwendig. So kann man Zusatzinformationen wie beispielsweise Text,Bilder oder PDFs einfach als Metafield hinterlegen und im Editor verknüpfen.

 

Änderungen bei Apps

 

Die Theme-App-Erweiterung verändert die Art und Weise, wieHändler mit Apps interagieren, indem sie ihnen die einfache Integration vonApps in ihr Theme direkt aus dem Theme-Editor heraus ermöglicht, ohne dass siediese jemals anfassen müssen. Ein Zugriff auf Code-Ebene ist also nicht mehrnotwendig. Das nun mögliche Hinzufügen und Entfernen der App-Komponenten überden Editor ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Das ganze kommt mit einem positiven Nebeneffekt – App-Entwicklern wird ebenfalls das Leben erleichtert. Man kann davon ausgehen, dass Apps inZukunft im Schnitt besser werden und App-Entwickler zusätzlich motiviertwerden.

 

Ich habe ein altes Theme – Wie upgrade ich?

 

Ein Upgrade auf ein Online Store 2.0 Theme funktioniert auf mehreren Wegen.  

-      Neues Theme über den Shopify Theme Store

-      Eine neue Version des bestehenden Themes

-      Migrieren des alten Themes zur neuen Architektur

 

Bevor wir näher auf die Wege eingehen, eins noch vorab. Siesollten sich Zeit lassen bei der Theme-Wahl bzw. einem Upgrade! Unabhängigdavon, ob man das Theme upgraded oder ein neues wählt gilt: Prüfen Sie, ob dasTheme zu Ihren Anforderungen passt! Manche Apps sind noch nicht mit OnlineStore 2.0 kompatibel. Schauen Sie in die Dokumentation der App oder KontaktierenSie die Entwickler, um sich abzusichern. Übrigens passiert erstmal nichts, wennman ein OS 2.0 Theme zur Theme Library hinzufügt. Das aktuelle Theme oder anderein der Bibliothek bleiben unberührt.

 

Das neue Dawn Theme ist bis jetzt das einzige Online Store2.0 Theme von Shopify selbst. Weitere kompatible Themes gibt es aktuellausschließlich von Dritt-Entwicklern. Es gibt noch kein neues Theme, was IhrenAnforderungen genügt? Dann warten Sie lieber ab, bis es eines gibt. Wenn Siedas nötige Kleingeld haben, können Sie natürlich auch ein eigenes Theme inAuftrag geben.

 

Der Entwickler Ihres aktuellen Themes hat schon ein Updateauf Shopify OS 2.0 durchgeführt? Perfekt! Laden Sie das neue Theme herunter undinstallieren Sie es. Automatische Updates auf das neue System funktionierenleider nicht. Im Fall der Fälle können Sie den Entwickler natürlich einfach fragen,ob und wann ein Update geplant ist.

 

Auf das manuelle Migrieren eines „alten“ Themes gehen wir andieser Stelle nicht genauer ein. Das würde den Rahmen sprengen und macht auch nurSinn, wenn man mit HTML, CSS und Liquid vertraut ist. Einen entsprechendenGuide gibt es auf Shopify.dev

 

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